Hamburg

Hamburg und Schleswig-Holstein setzen gemeinsam Kurs: Neue Streifenboote für mehr Sicherheit auf dem Wasser

Hamburg – Schleswig-Holstein und Hamburg stärken ihre maritime Sicherheit durch eine enge länderübergreifende Zusammenarbeit: Beide Bundesländer haben im Dezember 2025 neue mobile Streifenboote für ihre Wasserschutzpolizeien in Dienst gestellt. Die ersten sechs Boote – jeweils drei pro Land – wurden gemeinsam beschafft und sind nun einsatzbereit. Eine Lieferoption für weitere acht Einheiten für Schleswig-Holstein ist Bestandteil der Ausschreibung.

+++ Aktuelle Meldungen aus Hamburg und der Metropolregion jetzt auch über den WhatsApp-Newsticker von Scharnberg.de. Hier abonnieren +++

Die rund acht Meter langen Boote erfüllen höchste technische Anforderungen: Mit Radaranlage, Wärmebildkamera, hoher Reichweite und großzügigem Platzangebot sind sie bestens für den Einsatz auf Nord- und Ostsee, der Elbe, dem Nord-Ostsee-Kanal und Binnengewässern geeignet. Sie kommen im täglichen Streifendienst ebenso zum Einsatz wie bei Großveranstaltungen oder besonderen Einsatzlagen und bieten dabei hohe Geschwindigkeit und Wendigkeit.

Durch die gemeinsame Planung und Beschaffung konnten Synergien erzielt und Kosten gesenkt werden – ein Novum im Bundesgebiet. Einheitliche Technik und Wartungsverträge, bessere Ersatzteilverfügbarkeit und ein gemeinsames Schulungskonzept sorgen für mehr Effizienz im laufenden Betrieb.

+++ Jetzt auf Scharnberg.de werben und Ihre Zielgruppe in Hamburg und der Metropolregion direkt erreichen. Mehr erfahren & Platz sichern +++

Hamburgs Innensenator Andy Grote sieht die Investition als „wichtigen Schritt für die Reaktionsfähigkeit und Präsenz auf unseren Wasserwegen“. Auch Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke lobt die Zusammenarbeit: „Wir haben Pionierarbeit geleistet – erstmals haben zwei Wasserschutzpolizeien gemeinsam geplant und ausgeschrieben.“ Das Ergebnis sei ein deutlicher Zugewinn an Flexibilität und Einsatzstärke.

Für Sarah Lampe, kommissarische Leiterin der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein, bedeuten die Boote einen „klaren taktischen Vorteil“, während André Bertram, Leiter der Hamburger Wasserschutzpolizei, die bundesweit einmalige Kooperation als zukunftsweisend für moderne Polizeiarbeit bezeichnet.

+++ Unabhängiger Lokaljournalismus braucht Unterstützung. Wenn Ihnen unsere Berichte aus Hamburg und der Metropolregion wichtig sind, freuen wir uns über eine Spende. Jetzt mit PayPal unterstützen +++

Quelle
Polizei Hamburg

Claudia

Wir sind nah dran, weil wir hier leben. Auf scharnberg.de erzählen wir, was vor unserer Haustür passiert – klar, verständlich und ohne Schnickschnack. Wir hören zu, fragen nach und lassen nicht locker, wenn etwas unklar bleibt. Unsere Aufgabe ist einfach: informieren, einordnen, erklären. Ohne Gerüchte, ohne Sensationslust – aber mit Herz für die Region und Respekt für die Menschen, über die wir berichten. Wir wollen nicht lauter sein als andere. Wir wollen verlässlich sein. Wenn Sie etwas bewegt, wenn Sie Fragen haben oder Hinweise – schreiben Sie uns. Dafür sind wir da.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"