Großbrand in Bullenhausen zerstört Dachstuhl – Feuerwehren aus zwei Gemeinden im Einsatz

Bullenhausen – Ein Großfeuer hat am frühen Donnerstagmorgen den Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße Elbdeich vollständig zerstört. Zahlreiche Feuerwehren aus der Gemeinde Seevetal sowie aus der benachbarten Gemeinde Stelle waren mehrere Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch unbewohnbar.
Um 06.41 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Over-Bullenhausen, Meckelfeld und Moor sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu einem gemeldeten Zimmerbrand. Bereits auf der Anfahrt verdichteten sich die Hinweise, dass der Dachstuhl des Hauses in Flammen stand. Diese Lage bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Over-Bullenhausen, woraufhin umgehend weitere Kräfte nachalarmiert wurden.
Dachstuhlbrand fordert zahlreiche Einsatzkräfte bei eisigen Temperaturen
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde mit der Feuerwehr Hörsten zusätzliche Unterstützung angefordert. Nach einer Stichworterhöhung rückten außerdem die Feuerwehr Fliegenberg Rosenweide, die Drohneneinheit der Feuerwehr Seevetal aus Ramelsloh sowie die Hygienekomponente der Feuerwehren Helmstorf und Hittfeld an. Insgesamt waren mehr als 50 Feuerwehrleute im Einsatz, 16 von ihnen gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.
Der Brand wurde sowohl im Innen- als auch im Außenangriff bekämpft. Über die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld erfolgte zunächst die Brandbekämpfung von oben, anschließend wurde das hartgedeckte Dach geöffnet, um Glutnester gezielt abzulöschen. Im Außenbereich kamen drei C-Strahlrohre zum Einsatz. Unterstützt wurden die Arbeiten durch Wärmebildkameras, die bei den Nachlöscharbeiten halfen.
Aufgrund der frostigen Temperaturen und des eingesetzten Löschwassers entstand eine erhebliche Glättegefahr. Der Bauhof der Gemeinde Seevetal streute die Straße rund um das Brandobjekt ab, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Ein Rettungswagen des DRK stand zur Eigensicherung der Feuerwehrleute bereit.
Nach rund einer Stunde meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch noch längere Zeit hin. Für die letzten Kräfte endete der Einsatz nach etwa drei Stunden.
Die Bewohner des Hauses hatten den Brand selbst bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Sie blieben unverletzt. Zur Brandursache liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei Seevetal hat die Ermittlungen aufgenommen.


