BLAULICHT

Gasleitung in Harburg beschädigt: Bahnverkehr gestoppt, Einkaufszentren kontrolliert

Hamburg-Harburg – Ein beschädigtes Gasrohr hat am Mittwochnachmittag, 7. Oktober 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Bahn ausgelöst. Gegen 15.48 Uhr wurde die Feuerwehr Hamburg zur Baustelle im Bereich Moorstraße/Hannoversche Straße alarmiert, nachdem dort Gasgeruch und eine deutlich hörbare Gasausströmung gemeldet worden waren.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass bei Fräsarbeiten eine Gasleitung mit einem Durchmesser von 200 Millimetern beschädigt worden war. Aus der Leitung traten erhebliche Mengen Gas aus. Die Feuerwehr sicherte den Gefahrenbereich deshalb weiträumig ab und ließ den Straßenverkehr im direkten Umfeld stoppen.

S-Bahn und Fernverkehr zeitweise eingestellt

Wegen der Nähe zu den Bahnanlagen wurde auch der Schienenverkehr vorsorglich unterbrochen. Betroffen waren sowohl die angrenzende S-Bahnstrecke als auch der Fernverkehr. Die Maßnahmen wurden eng mit dem Netzbetreiber, der Polizei, der Bundespolizei und dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn abgestimmt.

Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte den S-Bahnhof Harburg, die Seevepassage und das Phoenix-Center mit Messtechnik. Eine Räumung der Bereiche war nach Angaben der Feuerwehr nicht erforderlich.

Beschädigte Leitung abgedichtet

Ein Bautrupp des Netzbetreibers konnte die beschädigte Gasleitung im weiteren Einsatzverlauf abdichten. Anschließend führte die Feuerwehr weitere Messungen durch. Nachdem keine Gefahr mehr festgestellt wurde, konnte der S-Bahn- und Fernverkehr in Abstimmung mit dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn wieder aufgenommen werden.

Die Feuerwehr Hamburg war mit rund 40 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und Spezialfahrzeugen der Technik- und Umweltwache etwa zwei Stunden im Einsatz.

Redaktion

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