Landkreis Stade

1,5 Millionen Euro für mehr Sicherheit: Landkreis Stade rüstet Katastrophenschutz auf

Landkreis Stade – Mit neuen Fahrzeugen und umfangreicher Ausrüstung wird der Katastrophenschutz im Landkreis Stade deutlich verstärkt. Landrat Kai Seefried übergab am Donnerstagabend Material im Gesamtwert von fast 1,5 Millionen Euro an die Katastrophenschutzeinheiten. Finanziert wurde die Ausstattung gemeinsam von Landkreis, Land Niedersachsen, Bund und DRK-Kreisverband Stade.

Neue Technik für Hochwasser, Gefahrstoffe und Versorgung

Die Kreisfeuerwehr erhält für ihre Umweltzüge einen neuen Erkundungswagen, der für Einsätze bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren vorgesehen ist. Die Abteilung Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst verfügt künftig zudem über einen Kommandowagen.

Auch die neu aufgestellte Hochwasserschutzbereitschaft des Landkreises wird umfangreich ausgestattet. Dazu gehören ein mobiles Hochwasserschutzsystem sowie eine Sandsackfüllmaschine mit Transportanhänger.

Das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und der Fachzug Energie & Technik der Kreisfeuerwehr erhalten jeweils eine mobile Tankstelle. Zusätzlich geht ein Abrollbehälter für die Verpflegung an das Deutsche Rote Kreuz.

Insgesamt investiert der Landkreis Stade 536.000 Euro. Weitere 436.000 Euro kommen vom Land Niedersachsen, 311.000 Euro vom Bund und 157.000 Euro vom DRK-Kreisverband Stade.

Seefried: Katastrophenschutz gewinnt an Bedeutung

„Wir stärken damit die Fähigkeiten unserer Katastrophenschutzeinheiten in den Bereichen chemische Gefahren, Hochwasserschutz, Verpflegung und Tanklogistik“, erklärt Landrat Kai Seefried.

Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse und möglicher hybrider Bedrohungen komme einem leistungsfähigen Katastrophenschutz eine besondere Bedeutung zu. Moderne Fahrzeuge und neue Ausrüstung sollen vor allem die ehrenamtlichen Helfer bei ihren Einsätzen unterstützen.

„Mit modernen Fahrzeugen und umfangreicher Ausstattung versetzen wir unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte in die Lage, ihrer wichtigen Aufgabe nachzukommen“, sagt Seefried. Zugleich dankte der Landrat allen, die sich bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die Allgemeinheit engagieren.

Redaktion

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