Neues Gesicht im Kreistag: Buchholzer Politiker Philip Schlumbohm rückt für Grünen-Fraktion nach
Seevetal – Der Kreistag des Landkreises Harburg hat ein neues Mitglied. In der Sitzung in der Burg Seevetal wurde Philip Schlumbohm als neuer Abgeordneter der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen verpflichtet. Der Kommunalpolitiker aus Buchholz in der Nordheide rückt für Oliver Martini nach, der sein Mandat aus privaten Gründen niedergelegt hat.
Schlumbohm wird künftig im Ausschuss für Planen und Bauen sowie im Ausschuss für Ordnung und Feuerschutz mitarbeiten. Politisch ist er bereits seit längerem in der Region aktiv. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat Buchholz in der Nordheide und zudem Kreisvorsitzender seiner Partei im Landkreis Harburg. Beruflich arbeitet er im Bereich Public Relations beim Land Niedersachsen.
Der neue Kreistagsabgeordnete sieht den Landkreis vor zahlreichen Herausforderungen. „Der Landkreis steht vor großen Herausforderungen – von der Schaffung bezahlbaren Wohnraums über eine vorausschauende Regionalplanung, einem bezahlbaren und flächendeckenden öffentlicher Nahverkehr bis hin zur Stärkung unserer Feuerwehren und des Katastrophenschutzes“, erklärt Schlumbohm.
Dabei spiele auch der Umgang mit den Folgen des Klimawandels eine wichtige Rolle. Extremwetterlagen wie Starkregen, Hitzeperioden oder Waldbrände könnten künftig häufiger auftreten. Gleichzeitig müssten sich Kommunen stärker auf Risiken für kritische Infrastrukturen vorbereiten, etwa auf mögliche großflächige Stromausfälle.
Ein besonderes Anliegen ist dem Buchholzer außerdem die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen. Schlumbohm, der auch bei der kommenden Kommunalwahl in Buchholz erneut für den Kreistag kandidieren will, setzt sich für eine stärkere Rolle der Städte, Samt- und Einheitsgemeinden ein.
„Die Kommunen sind das starke Fundament unseres Landkreises und müssen auf Augenhöhe eingebunden und ihre Interessen gleichberechtigt berücksichtigt werden – gerade wenn es um zentrale Fragen wie die Kreisumlage geht. Der Landkreis sollte sich vor allem als Partner und Dienstleister für seine Städte und Gemeinden verstehen“, betont Schlumbohm.


