Spendenaufruf für die Ukraine: Hilfe gegen Kälte und Zerstörung im Winterkrieg
Hamburg – Angesichts massiver russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine rufen Unterstützer in Hamburg zu Spenden auf. Der Appell folgt einem dringenden Aufruf des Generalkonsulats der Ukraine in Hamburg. Ziel ist es, den von Strom-, Heizungs- und Wasserausfällen betroffenen Menschen in der Ukraine schnell und konkret zu helfen.
Bei extremen Wintertemperaturen von bis zu minus 20 Grad sind hunderttausende Haushalte vollständig ohne Energieversorgung. Heizung, Strom und fließendes Wasser fehlen vielerorts. Die Lage wird als schwere humanitäre Katastrophe beschrieben, die die Zivilbevölkerung mitten im Krieg trifft und das tägliche Überleben vieler Familien bedroht.
Die gesammelten Geldspenden sollen vor allem für den Kauf von Stromgeneratoren und Wärmegeräten eingesetzt werden, um zumindest eine Grundversorgung sicherzustellen. Zusätzlich werden Sachspenden benötigt, darunter warme Kleidung, Decken, Schlafsäcke sowie medizinische Geräte, um die Not in den betroffenen Regionen zu lindern.
Begleitend zur Spendensammlung besteht die Möglichkeit, mit den Initiatoren persönlich ins Gespräch zu kommen und Anliegen zu schildern. Unterstützt wird der Aufruf von Dr. Gudrun Schittek, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, sowie von Britta Ost und Kai Ringlau aus der Bezirksversammlung Harburg.
Spenden werden auf das Konto des Norddeutsch-Ukrainischen Hilfsstabs erbeten. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. Rückfragen sind telefonisch möglich.
