Streit um Laubsäcke: CDU Harburg kritisiert neue Regelung und hohe Preissteigerung
Harburg – Aus Sicht der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg hat der Bezirk zu Jahresbeginn eine Regelung geschaffen, die viele Anlieger unnötig belastet. Seitdem sind Laubsäcke nur noch an Recyclinghöfen erhältlich und zudem deutlich teurer geworden. Besonders in straßenbaumreichen Quartieren führe das zu mehr Aufwand und höheren Kosten für die betroffenen Haushalte.
CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Bliefernicht kritisiert vor allem das Missverhältnis zwischen öffentlichem Baumbestand und privater Entsorgungspflicht. Viele Anwohner müssten große Mengen Laub beseitigen, das durch städtische Straßenbäume verursacht werde, seien zugleich aber verpflichtet, Gehwege sauber und verkehrssicher zu halten. Dass die dafür vorgesehenen Laubsäcke nun schwerer zu bekommen und deutlich teurer seien, sei nicht nachvollziehbar.
Nach Angaben der CDU beträgt die Preissteigerung rund 140 Prozent. Das sei unverhältnismäßig und für die Anlieger nicht hinnehmbar. Die Fraktion sieht darin eine Schieflage zulasten der Bürger und fordert eine bürgerfreundlichere Lösung. Dazu gehören aus Sicht der CDU eine bessere Verfügbarkeit der Säcke sowie eine spürbare Reduzierung des Preises.
Neben der Verkehrssicherheit gehe es auch um einen fairen Umgang mit den Anliegern, betont Bliefernicht. Schließlich handele es sich bei dem Laub um städtisches Grün. Die CDU-Fraktion hat zu dem Thema einen Antrag in die Bezirksversammlung Harburg eingebracht und will dort auf Änderungen drängen.



Es ist weltbewegend und treibt einem die Tränen in die Augen. So ein 100-Liter-Laubsack kostet 2,40 € statt wie bisher 1 € ist nicht die Welt und wird keinen Grundstückseigner in die Tütensuppe treiben, zumal bei Mietshäusern alle Mehrkosten umgelegt werden. Der Durchschnittsmieter zahlt 67 Cent im Monat bzw 8,04 € im Jahr mehr für alle diesjährigen Kostenanpassungen. Wenn die Milch ’nen Groschen teurer wird, ist das mehr.