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	<title>politik &#8211; scharnberg.de</title>
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	<description>Nachrichten, Veranstaltungen &#38; Geschichten aus der Region</description>
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		<title>Kampf um den Sandstrand: Junge Union kämpft mit Herzblut für den neuen Beachclub!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 08:19:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harburg – Mit einem Infostand im Stil eines Pop-up-Beachclubs hat die Junge Union Harburg am Sonntag für ihre Online-Petition „Beachclub jetzt!&#8220; geworben, die eine zügige und pächterfreundliche Neuausschreibung der Beachclub-Fläche am Treidelweg fordert. Bei Sonnenschirmen, kühlen Getränken und Liegestühlen kamen die JU-Mitglieder am Binnenhafen, Ecke Theodor-Yorck-Straße/Veritaskai, mit zahlreichen Harburgern ins Gespräch. Der Stand lag dabei &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg – Mit einem Infostand im Stil eines Pop-up-Beachclubs hat die Junge Union Harburg am Sonntag für ihre Online-Petition „Beachclub jetzt!&#8220; geworben, die eine zügige und pächterfreundliche Neuausschreibung der Beachclub-Fläche am Treidelweg fordert. Bei Sonnenschirmen, kühlen Getränken und Liegestühlen kamen die JU-Mitglieder am Binnenhafen, Ecke Theodor-Yorck-Straße/Veritaskai, mit zahlreichen Harburgern ins Gespräch. Der Stand lag dabei unmittelbar gegenüber jener Fläche, auf der bis 2015 der beliebte Veritas Beach seinen Platz hatte, ehe er einem geplanten Hotelneubau weichen musste – ein Projekt, das bis heute nicht realisiert wurde. Für viele Besucher war das Anlass, sich an den alten Standort zu erinnern und zugleich den Wunsch nach einem würdigen Nachfolger zu bekräftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktion reiht sich ein in eine jahrelange politische Auseinandersetzung um die Zukunft der Fläche am Treidelweg: Erst im Juni wurde dort die Sanierung der Kaimauer abgeschlossen – zuvor hatte ein Planungsfehler bei der vorherigen Sanierung zu großen Pfützen auf der Fläche geführt, weshalb ein früherer Interessent für den Standort abgesprungen war. Ein neues Interessenbekundungsverfahren befindet sich laut Bezirksamt weiterhin „in der Abstimmung&#8220; zwischen dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) und dem Bezirksamt Harburg; einen festen Zeitplan gibt es bislang nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Gesprächen am Stand verteilten JU-Mitglieder zusätzlich Flyer zur Petition in Briefkästen im Binnenhafen. Nach Einschätzung der Organisatoren zeigte sich dabei eine parteiübergreifende Zustimmung zu einem neuen Beachclub am Treidelweg. Die JU kündigte an, sich weiterhin für die Petition starkzumachen. Die seit Ende Juni laufende Petition verzeichnet mittlerweile mehr als 300 Unterschriften. Initiator ist der CDU-Bezirksabgeordnete Thore Bliefernicht, zugleich stellvertretender Kreisvorsitzender der JU Harburg: „Der Zuspruch am Infostand hat uns gezeigt, dass der Wunsch nach einem Beachclub im Binnenhafen die Harburger über Parteigrenzen hinweg eint. Über 300 Unterschriften sind ein starkes Signal an den Senat, jetzt zügig eine neue Ausschreibung auf den Weg zu bringen. Wir bleiben dran und werben weiter, bis am Treidelweg wieder Sand unter den Füßen liegt.&#8220; Die Petition ist unter change.org/p/beachclub-jetzt zu finden.</p>



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		<title>Kaffee und Politik: Gudrun Schittek lädt zum Gespräch in Neugraben ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 18:28:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neugraben-Fischbek – Bei Kaffee und Gesprächen besteht am Samstag, 25. April 2026 um 9 Uhr die Gelegenheit zum direkten Austausch über aktuelle Themen aus dem Hamburger Rathaus und Anliegen aus dem Stadtteil. Vor Ort ist auch die Bürgerschaftsabgeordnete Gudrun Schittek. Interessierte sind eingeladen, Fragen, Vorschläge und Wünsche einzubringen. Zudem werden wieder Spenden für die Tafel &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Neugraben-Fischbek – Bei Kaffee und Gesprächen besteht am Samstag, 25. April 2026 um 9 Uhr die Gelegenheit zum direkten Austausch über aktuelle Themen aus dem Hamburger Rathaus und Anliegen aus dem Stadtteil. Vor Ort ist auch die Bürgerschaftsabgeordnete Gudrun Schittek.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte sind eingeladen, Fragen, Vorschläge und Wünsche einzubringen. Zudem werden wieder Spenden für die Tafel in Neuwiedenthal gesammelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet am Samstag, 25. April 2026 um 9 Uhr in der Neugrabener Marktpassage (Neugrabener Markt, 21149 Hamburg) statt und dauert bis 11 Uhr.</p>



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		<title>Meinung: Wenn Moral zum Luxus wird: Bürger im Dauerverzicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:16:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hamburg – Es fühlt sich an wie ein schleichender Abschied. Ein Abschied von Maßstäben, die einmal selbstverständlich schienen. Moral, Anstand, Verantwortung galten lange als politische Währung. Heute wirken sie vielerorts wie Dekoration. Der Ton ist rauer geworden, die Entscheidungen härter, die Interessen offener und oft rücksichtsloser formuliert. Der große Auftritt beginnt an der Weltspitze. Wenn &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hamburg – Es fühlt sich an wie ein schleichender Abschied. Ein Abschied von Maßstäben, die einmal selbstverständlich schienen. Moral, Anstand, Verantwortung galten lange als politische Währung. Heute wirken sie vielerorts wie Dekoration. Der Ton ist rauer geworden, die Entscheidungen härter, die Interessen offener und oft rücksichtsloser formuliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Auftritt beginnt an der Weltspitze. Wenn ein Donald Trump Politik als Geschäft begreift und internationale Beziehungen zur Bühne für Macht und Vorteil werden, verschiebt sich der Kompass. Was zählt, ist Stärke. Was nützt, wird gemacht. Moralische Abwägungen gelten schnell als Schwäche. Dieser Stil bleibt nicht folgenlos. Er wirkt wie ein Signal an andere Staaten: Wer am lautesten auftritt, setzt sich durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur einzelne Akteure stehen für diesen Wandel. Weltweit dominiert zunehmend die Logik der Wirtschaft. Wachstum schlägt Gewissen. Handelsinteressen überlagern Menschenrechte. Sanktionen werden verhängt oder aufgehoben, je nachdem, was strategisch passt. Die Sprache der Politik passt sich an, nüchterner, kälter, technokratischer. Begriffe wie Solidarität oder Verantwortung tauchen zwar noch auf, wirken aber oft wie Relikte aus einer anderen Zeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn das Geld fehlt, schrumpft auch der Spielraum für Haltung im Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und unten, weit entfernt von Gipfeltreffen und Vorstandsetagen, steht der einfache Bürger. Er soll nachhaltig konsumieren, fair einkaufen, klimabewusst handeln, Haltung zeigen. Doch was, wenn am Monatsende kaum Geld übrig bleibt. Wer zwischen Miete, Energiepreisen und Lebensmitteln jongliert, hat selten die Freiheit, moralische Entscheidungen zu treffen. Der günstigste Preis schlägt das bessere Gewissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moral wird so zum Luxusgut. Bio statt billig, regional statt global, fair statt effizient, all das kostet. Wer es sich leisten kann, kauft auch ein gutes Gefühl. Wer es nicht kann, entscheidet pragmatisch. Das ist kein Charakterfehler, sondern Realität. In einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen Arm und Reich wächst, schrumpft der moralische Handlungsspielraum vieler Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abgesang der Moral ist deshalb kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess. Er beginnt oben mit Machtkalkül und setzt sich fort in wirtschaftlicher Härte. Am Ende landet er im Alltag, im Einkaufswagen, auf der Stromrechnung, im Blick auf das eigene Konto. Vielleicht liegt die eigentliche Frage nicht darin, wer moralisch versagt, sondern warum wir ein System geschaffen haben, in dem Moral immer öfter vom Kontostand abhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Heizungen fallen seit Wochen aus: CDU macht Druck wegen Gasstörungen in Harburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:21:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harburg – Seit Ende November 2025 kommt es in mehreren Bereichen Harburgs immer wieder zu Ausfällen von Gasheizungen. Teilweise sind Wohnungen über Tage nicht beheizbar, in vielen Fällen fällt zusätzlich die Warmwasserversorgung aus. Betroffene berichten von kalten Wohnungen bei Minusgraden. Besonders Familien mit kleinen Kindern sowie ältere Menschen stehen dadurch vor großen Belastungen. Da auch &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg – Seit Ende November 2025 kommt es in mehreren Bereichen Harburgs immer wieder zu Ausfällen von Gasheizungen. Teilweise sind Wohnungen über Tage nicht beheizbar, in vielen Fällen fällt zusätzlich die Warmwasserversorgung aus. Betroffene berichten von kalten Wohnungen bei Minusgraden. Besonders Familien mit kleinen Kindern sowie ältere Menschen stehen dadurch vor großen Belastungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da auch Wochen später weiterhin Störungen gemeldet werden, fordert die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg nun Aufklärung und konkrete Antworten. Mit einer erneuten Anfrage wendet sich die Fraktion an die zuständige Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Bereits Anfang Dezember 2025 hatte die Behörde auf eine erste Anfrage reagiert, die Antworten werden von der CDU jedoch als unpräzise bewertet. Zudem hätten sich einige Aussagen inzwischen als unzutreffend erwiesen, da die Probleme weiterhin bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der neuen Anfrage stehen drei zentrale Punkte. Zum einen soll geklärt werden, wer die Kosten für Schäden und Reparaturen übernimmt, wenn die Ursache nicht innerhalb der jeweiligen Gebäude liegt. Zum anderen fordert die CDU verlässliche Maßnahmen, um weitere Ausfälle durch den Gasnetzbetreiber zu verhindern. Außerdem wird eine schnelle und transparente Kommunikation mit den betroffenen Haushalten verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Harburger CDU-Abgeordnete Thore Bliefernicht betont, dass viele Menschen derzeit verunsichert seien. Sie wollten wissen, ob ihnen Kosten entstehen, ob weitere Ausfälle drohen und wie sie ihre Heizungsanlagen schützen können. Ziel der erneuten Anfrage sei es, diese Unsicherheiten auszuräumen und endlich Klarheit zu schaffen. Zudem solle geprüft werden, warum bestimmte Stadtteile in Harburg offenbar besonders stark von den Gasstörungen betroffen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CDU sieht hier dringenden Handlungsbedarf und erwartet von der Fachbehörde zeitnahe und belastbare Antworten, um die Situation für die betroffenen Haushalte nachhaltig zu verbessern.</p>



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		<title>Kita gerettet, soziale Projekte gestärkt – Harburg setzt klares Zeichen gegen Olympia-Träume</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:32:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hamburg-Harburg – Die Bezirksversammlung Harburg hat auf ihrer Sitzung am 27. Januar ein deutliches Zeichen für soziale Gerechtigkeit und gegen Prestigeprojekte gesetzt. Zwei zentrale Anträge der Linksfraktion wurden einstimmig beschlossen – ein starkes Signal an den Hamburger Senat, dass Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich auf entschlossenen Widerstand stoßen. Die drohende Schließung der inklusiven Kita Elfenwiese &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hamburg-Harburg – Die Bezirksversammlung Harburg hat auf ihrer Sitzung am 27. Januar ein deutliches Zeichen für soziale Gerechtigkeit und gegen Prestigeprojekte gesetzt. Zwei zentrale Anträge der Linksfraktion wurden einstimmig beschlossen – ein starkes Signal an den Hamburger Senat, dass Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich auf entschlossenen Widerstand stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drohende Schließung der inklusiven Kita Elfenwiese wurde nach intensiver Debatte abgelehnt. Der Antrag zur Sicherung des Standorts erhielt die Zustimmung aller Fraktionen. Der Senat ist nun in der Pflicht, tragfähige Alternativen zu entwickeln. Die Initiative der Eltern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz das Thema in die Öffentlichkeit getragen haben, wurde parteiübergreifend gewürdigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klares Nein zu Kürzungen im sozialen Bereich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der zweite Antrag der Linksfraktion, der die Rücknahme von Kürzungen bei den SIN-Mitteln und Geflüchteten-Mehrbedarfen forderte, wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Die Bezirksversammlung spricht sich damit geschlossen gegen den Abbau sozialräumlicher Strukturen aus. In Zeiten wachsender sozialer Herausforderungen sei es unverantwortlich, bei Angeboten für Kinder, Familien und Geflüchtete zu sparen, so der Tenor der Sitzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Aktuellen Stunde ging die Linksfraktion noch einen Schritt weiter und kritisierte die Olympia-Pläne des Senats scharf. Während wichtige soziale Infrastruktur vernachlässigt werde, plane man Milliardeninvestitionen für eine Bewerbung um die Olympischen Spiele. Der Verweis auf marode Sportstätten, fehlende Wasserzeiten und die mangelhafte Schwimmausbildung von Kindern im Bezirk traf einen Nerv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 31. Januar will die Linksfraktion gemeinsam mit Unterstützern auf der Straße aktiv werden und Unterschriften für ein Olympia-Referendum im Mai sammeln.</p>
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		<title>Abschied nach sieben Jahren: Bianca Blomenkamp verlässt Bezirksversammlung Harburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 16:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harburg – Bei den Harburger Grünen steht ein personeller Umbruch bevor. Bianca Blomenkamp legt ihr Mandat in der Bezirksversammlung zum 31. Januar 2026 nieder und verabschiedet sich nach knapp sieben Jahren aus der Kommunalpolitik. Grund ist eine private Veränderung: Die Grünen-Politikerin verlegt ihren Lebensmittelpunkt vor die Tore Hamburgs. Blomenkamp gehörte der Bezirksversammlung seit 2019 an &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg – Bei den Harburger Grünen steht ein personeller Umbruch bevor. Bianca Blomenkamp legt ihr Mandat in der Bezirksversammlung zum 31. Januar 2026 nieder und verabschiedet sich nach knapp sieben Jahren aus der Kommunalpolitik. Grund ist eine private Veränderung: Die Grünen-Politikerin verlegt ihren Lebensmittelpunkt vor die Tore Hamburgs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blomenkamp gehörte der Bezirksversammlung seit 2019 an und prägte die Arbeit der Grünen im Bezirk maßgeblich. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge – die Harburger Grünen waren seit Ende 2017 ein fester Bestandteil meines Lebens“, erklärt sie. Die Zusammenarbeit mit den anderen demokratischen Fraktionen sei zwar mitunter anstrengend gewesen, habe aber stets auf gegenseitigem Respekt basiert. Besonders hervorgehoben hat sie die enge Arbeit innerhalb der eigenen Fraktion. Wären ihre privaten Umstände unverändert, hätte sie sich auch eine Fortsetzung ihres Engagements vorstellen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Expertise bleibt den Harburger Grünen erhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">2017 trat Blomenkamp den Grünen bei, engagierte sich zunächst als aktives Mitglied und wurde später in den Vorstand gewählt. Nach ihrem Einzug in die Bezirksversammlung übernahm sie 2020 den Vorsitz der Grünen-Fraktion in Harburg. Seit den Bezirkswahlen 2024 führte sie die Fraktion gemeinsam mit Michael Sander als Doppelspitze. Inhaltlich setzte sie deutliche Schwerpunkte in der Kulturpolitik. Dazu gehörten unter anderem der Trägerwechsel im Bürgerhaus Harburg sowie die Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans, mit dem Harburg über die Bezirksgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erlangte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Sander bedauert den Abschied seiner Co-Vorsitzenden. Die Zusammenarbeit sei von Vertrauen geprägt gewesen, auch wenn unterschiedliche fachliche Schwerpunkte bestanden hätten. Besonders hebt er hervor, dass es gelungen sei, als Doppelspitze stets zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Zugleich zeigt er sich erleichtert darüber, dass Blomenkamp dem Bezirk verbunden bleiben und sich weiterhin in Harburg engagieren möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ausscheiden Blomenkamps wird bei den Harburger Grünen eine Neubesetzung der Fraktionsspitze erforderlich. Die Partei steht damit vor einer personellen Neuaufstellung zu Beginn des Jahres 2026.</p>
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		<title>Ehren-Juso mit 80: Michael Dose erhält bewegende Auszeichnung der Jusos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 15:54:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eißendorf – Bei der Weihnachtsfeier der SPD Harburg-West am Montag, den 3. Dezember 2025, wurde Michael Dose (80) eine besondere Ehre zuteil: Die Jusos Eißendorf-Heimfeld ernannten den langjährigen Bezirksabgeordneten zum Ehrenmitglied. Der Vorsitzende der Jusos, P. James Coobs, und Beisitzerin Nicole Hartmann überreichten dem sichtlich gerührten SPD-Urgestein feierlich die Urkunde. Dose ist seit Jahrzehnten fester &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Eißendorf – Bei der Weihnachtsfeier der SPD Harburg-West am Montag, den 3. Dezember 2025, wurde Michael Dose (80) eine besondere Ehre zuteil: Die Jusos Eißendorf-Heimfeld ernannten den langjährigen Bezirksabgeordneten zum Ehrenmitglied. Der Vorsitzende der Jusos, P. James Coobs, und Beisitzerin Nicole Hartmann überreichten dem sichtlich gerührten SPD-Urgestein feierlich die Urkunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dose ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der politischen Landschaft im Bezirk Harburg. Von 1991 bis 2004 saß er in der Hamburgischen Bürgerschaft, bevor er 2008 in die Bezirksversammlung Harburg einzog – ein Mandat, das er bis heute mit großem Engagement ausfüllt. Als Vorsitzender der SPD Harburg-Nord und Vertreter der Stadtteile Heimfeld und Bostelbek gilt Dose als verlässliche Größe in der Lokalpolitik. Die Jusos würdigten sein unermüdliches Engagement, seine Treue zur Sozialdemokratie und seine Rolle als Mentor für junge Parteimitglieder. „Michael ist ein Anker für viele von uns“, betonte Coobs in seiner Ansprache.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Vorbild für die nächste Generation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dose, pensionierter Lehrer und ehemaliger Schulleiter, hat über Jahrzehnte hinweg Generationen geprägt – zunächst im Klassenzimmer, heute in der Parteiarbeit. Mit Geduld und Erfahrung begleitet er junge Genossinnen und Genossen auf ihrem politischen Weg. Die Ehrenmitgliedschaft sei daher mehr als nur eine Geste, so Hartmann: „Es braucht mehr Menschen wie Michael – besonders in seiner Generation.“ Die anwesenden Mitglieder der SPD Harburg-West zeigten sich tief beeindruckt und feierten die Auszeichnung als würdigen Jahresabschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Politik und Musik: Melanie Leonhard und Carsten Brosda in Finkenwerder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 20:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hamburg-Finkenwerder, 11.02.2025 – Die SPD Finkenwerder lädt zu einem besonderen Abend ein, bei dem Musik und Politik aufeinandertreffen. Am Freitag, 21. Februar 2025, diskutieren Dr. Melanie Leonhard und Carsten Brosda ab 18 Uhr in der Gaststätte „Stadt Hamburg“, Auedeich 2 über die Rolle von Songs in politischen und gesellschaftlichen Debatten. Songs als Spiegel der Gesellschaft &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hamburg-Finkenwerder, 11.02.2025 – Die SPD Finkenwerder lädt zu einem besonderen Abend ein, bei dem Musik und Politik aufeinandertreffen. Am Freitag, 21. Februar 2025, diskutieren Dr. Melanie Leonhard und Carsten Brosda ab 18 Uhr in der Gaststätte „Stadt Hamburg“, Auedeich 2 über die Rolle von Songs in politischen und gesellschaftlichen Debatten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Songs als Spiegel der Gesellschaft</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2022/11/senatorin-melanie-leonhard-Kopie.webp"><img decoding="async" src="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2022/11/senatorin-melanie-leonhard-Kopie-1024x681.webp" alt="a woman smiling at camera" class="wp-image-45899" style="width:385px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard. Foto: Senatskanzlei</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Musik ist seit jeher ein mächtiges Instrument, um gesellschaftliche Stimmungen auszudrücken und politische Botschaften zu transportieren. Ob Arbeiterlieder, Protesthymnen oder aktuelle Hits – oft spiegeln sie den Zeitgeist wider und regen zum Nachdenken an. Auch Themen wie Verkehrsentwicklung, Mobilität und Reisen haben in der Musik ihren Platz gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Geschichte zeigt, dass Songs oft mehr bewegen können als politische Reden“, betont Melanie Leonhard. Musik schaffe Hoffnung, Zusammenhalt und Mut zur Veränderung – eine Wirkung, die bis heute ungebrochen ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Offene Diskussion für alle Interessierten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung bietet eine Mischung aus musikalischen Beispielen und politischer Diskussion. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und mitzudiskutieren. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2025/02/479044905_18047888015230233_6721130173111520441_n.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="512" height="640" src="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2025/02/479044905_18047888015230233_6721130173111520441_n.jpg" alt="a man and woman posing for a picture" class="wp-image-60711" style="width:840px;height:auto" srcset="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2025/02/479044905_18047888015230233_6721130173111520441_n.jpg 512w, https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2025/02/479044905_18047888015230233_6721130173111520441_n-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a></figure>
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		<title>Weniger Bürokratie – mehr Tourismus: Sami Musa im Interview mit Suederelbe24.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 18:01:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harburg, 04.02.2025 &#8211; Die Redaktion von scharnberg.de/ hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit Sami Musa. Der Unternehmer und überzeugte Vertreter der Süderelbe-Region setzt sich mit Leidenschaft und Weitblick für seine Heimat ein und bringt dabei nicht nur seine persönlichen Erfahrungen als in der Region verwurzelter Familienvater ein, sondern auch seine Expertise als Gastronom und Mittelstandsunternehmer. &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg, 04.02.2025 &#8211; Die Redaktion von <em>scharnberg.de/</em> hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit Sami Musa. Der Unternehmer und überzeugte Vertreter der Süderelbe-Region setzt sich mit Leidenschaft und Weitblick für seine Heimat ein und bringt dabei nicht nur seine persönlichen Erfahrungen als in der Region verwurzelter Familienvater ein, sondern auch seine Expertise als Gastronom und Mittelstandsunternehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Gespräch beleuchten wir die drängenden Herausforderungen, mit denen die Süderelbe-Region konfrontiert ist: Von den aktuellen Problemen in der Gastronomieszene und dem dramatischen Rückgang privater Wohnbauprojekte über bürokratische Hürden in der Wirtschaft bis hin zu Hamburgs Chancen als internationale Tourismusstadt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Herr Musa, Sie sind seit 2020 Mitglied der Bürgerschaft und engagieren sich besonders für die Süderelbe-Region. Was treibt Sie an, sich so intensiv für diesen Teil der Stadt einzusetzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Es ist ganz einfach: Süderelbe ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, lebe mit meiner Frau und meinen zwei Kindern – und ich kenne das enorme Potenzial unserer Stadtteile. Gleichzeitig stehen wir vor vielen Herausforderungen, etwa in den Bereichen Wirtschaft, Wohnungsbau, Sicherheit und Verkehr. Mein Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass die Stadtteile südlich der Elbe auch künftig lebenswert und attraktiv für ihre Bürgerinnen und Bürger bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Kommen wir zur Gastronomie – einem Bereich, in dem Sie selbst Erfahrungen als Gastronom, Hotel- und Restaurantbetreiber gesammelt haben. Die Gastronomieszene im Bezirk Harburg steckt in der Krise. Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptprobleme und welche Lösungsansätze können helfen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Harburg schließen aktuell mehr Restaurants ihre Türen, als neue eröffnen. Ein Beispiel hierfür ist die Lämmertwiete, wo bereits mehrere Betriebe aus wirtschaftlichen Gründen schließen mussten. Die dramatisch gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise setzen den Gastronomen zusätzlich zu. Hinzu kommt, dass die Innenstadt – besonders nach dem Weggang von Karstadt – an Attraktivität verliert. Wir brauchen dringend eine Neuausrichtung der Harburger Innenstadt und eine Reduzierung der Bürokratie für die Wirtschaft. Beispielsweise erweisen sich die derzeitigen Werbeverbote für Außengastronomie als überflüssig und schaden den Betrieben. Der Senat sollte hier pragmatisch handeln, anstatt bis ins kleinste Detail – wie die Vorgabe der Farbe von Sonnenschirmen – zu regulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Apropos Karstadt-Gebäude: Die FDP und die Jungen Liberalen haben Bürger befragt, wie das leerstehende Gebäude genutzt werden sollte. Welche Ideen kamen dabei zur Sprache?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Die Resonanz war überwältigend positiv. Die Bürger wünschen sich eine sinnvolle Nutzung, die Harburg wiederbelebt. Es wurden Vorschläge unterbreitet, die von der Einrichtung eines Kulturzentrums über die Schaffung von Start-up-Büros bis hin zu sozialen Projekten reichen. Besonders freue ich mich darüber, dass im Februar der Ableger des Harburger Museums eröffnet wird. Es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere kreative Ideen folgen, damit das große Haus wieder Leben einhaucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Ein weiteres zentrales Thema ist der dramatische Rückgang im privaten Wohnungsbau – ein Problem, das auch Stadtteile wie Eißendorf und Marmstorf betrifft. Was muss Ihrer Meinung nach passieren, damit wieder mehr gebaut wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Die Zahlen sind alarmierend: Seit 2020 ist die Zahl der Baugenehmigungen um fast 50 Prozent gesunken. Dies führt zu steigenden Mieten und einem Rückgang an bezahlbarem Wohnraum. Wir brauchen dringend einen „Bau-Turbo“: Schnellere Genehmigungsverfahren, weniger bürokratischen Aufwand und finanzielle Anreize – beispielsweise durch eine Aussetzung der Grunderwerbsteuer. Nur so können wir wieder ausreichend neuen Wohnraum schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Kommen wir zum Thema Tourismus. Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung in Hamburg?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Hamburg hat als Tourismusstadt ein enormes Potenzial, doch wir schöpfen internationale Chancen kaum aus. Lediglich 20 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland – das ist bei weitem zu wenig. Wir benötigen eine mutige, internationale Strategie und ein klares Bekenntnis zu Großveranstaltungen, wie dem Reeperbahn-Festival oder sogar einer neuen Olympia-Bewerbung. Tourismus schafft Arbeitsplätze und kurbelt das wirtschaftliche Wachstum an. Davon profitieren auch die Stadtteile südlich der Elbe, wo mittlerweile jeder 13. Arbeitsplatz direkt von Gastronomie und Tourismus abhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Der Senat setzt zunehmend auf Regulierungen im Tourismussektor, etwa bei der Vermietung von Ferienwohnungen. Wie bewerten Sie diese Maßnahmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Staatlicher Dirigismus hat noch nie eine Branche gerettet. In der Wohnungswirtschaft sorgen überzogene Mietpreisbremsen bereits dafür, dass kaum noch gebaut wird. Wenn man nun auch den Tourismus durch Verbote von Ferienwohnungen oder durch steigende Abgaben zusätzlich einschränkt, wird Hamburg langfristig an Attraktivität verlieren. Wir brauchen Anreize – nicht weitere Verbote.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Als Unternehmer erleben Sie die wirtschaftlichen Herausforderungen hautnah. Wie spüren Sie diese in Ihrem Betrieb?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Ich bin vor allem in der Gastronomie und im Mittelstand aktiv. Die wirtschaftlichen Belastungen sind enorm: Hohe Energiekosten, Personalmangel und ein unübersichtliches Regelwerk erschweren das wirtschaftliche Arbeiten erheblich. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass Unternehmen nicht weiter durch übermäßige Regularien behindert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>scharnberg.de/:</strong><br>Welches langfristige Ziel verfolgen Sie für die Süderelbe-Region?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sami Musa:</strong><br>Ich möchte, dass unsere Stadtteile wirtschaftlich gestärkt, lebenswerter und zukunftssicher gestaltet werden. Eine florierende Gastronomie, bezahlbarer Wohnraum und eine verbesserte Infrastruktur stehen dabei im Mittelpunkt meines Engagements. Süderelbe besitzt enormes Potenzial – und ich werde mein Bestes geben, um dieses auch in Zukunft voll auszuschöpfen.</p>
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		<title>Eftichia Olowson-Saviolaki: Die Ärztin mit Herz und politischem Engagement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 17:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Harburg. Geboren im griechischen Athen wurde Eftichia Olowson-Saviolaki schon früh von ihrem Vater, einem Lehrer, geprägt. Schon im zarten Alter von drei Jahren hegte sie den Wunsch, Ärztin zu werden. Der Drang, anderen Menschen zu helfen und Gerechtigkeit herzustellen, steckte schon früh in ihrem Wesen. Eine Leidenschaft, die sie bis heute antreibt und die sie &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg. Geboren im griechischen Athen wurde <strong>Eftichia Olowson-Saviolaki</strong> schon früh von ihrem Vater, einem Lehrer, geprägt. Schon im zarten Alter von drei Jahren hegte sie den Wunsch, Ärztin zu werden. Der Drang, anderen Menschen zu helfen und Gerechtigkeit herzustellen, steckte schon früh in ihrem Wesen. Eine Leidenschaft, die sie bis heute antreibt und die sie in Deutschland, wohin sie der Liebe wegen im Jahr 1997 zog, mit großem Engagement verfolgt. Mit 18 Jahren trat sie der sozialdemokratischen Partei Griechenlands bei und setzte damit den Grundstein für eine langjährige politische Karriere. Nun ist sie seit 25 Jahren Mitglied der SPD und hat in dieser Zeit nicht nur politische Erfahrung gesammelt, sondern auch eine Familie gegründet &#8211; drei Söhne und eine Tochter begleiten sie auf ihrem Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als <strong>Ärztin und Diabetologin</strong> liegt Eftichia Olowson-Saviolaki die <strong>Gesundheit</strong> am Herzen, insbesondere die <strong>ambulante medizinische Versorgung</strong>. Sie kämpft dafür, dass besonders dem Bezirk Harburg keine Ärztinnen und Ärzte verloren gehen, im Gegenteil, weitere Mediziner den wundervollen Bezirk zwischen dem Alten Land und der Fischbeker Heide entdecken und setzt sich vehement für eine bessere Ausstattung und <strong>mehr Unterstützung</strong> im Gesundheitswesen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ihr Engagement beschränkt sich nicht nur auf das medizinische Feld. Als ehemalige Elternratsvertreterin, Mitglied in diversen Vereinen und Vorsitzende im Verein der Kreter in Hamburg und Umgebung zeigt sie ihr breites gesellschaftliches Engagement. In der Zeit von 2014 bis 2019 diente Eftichia Olowson-Saviolaki bereits als <strong>Bezirksabgeordnete </strong>und brachte eine Vielzahl von Anträgen in die Versammlung ein, um die Lebensqualität der Harburgerinnen und Harburger zu verbessern. Nun möchte sie mit noch mehr Schwung und neuen Ideen zurückkehren und tritt am 9. Juni für die Bezirksversammlung Harburg auf Listenplatz 16 der SPD an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="769" src="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54-1024x769.jpg" alt="" class="wp-image-54177" style="width:415px;height:auto" srcset="https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54-1024x769.jpg 1024w, https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54-300x225.jpg 300w, https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54-768x576.jpg 768w, https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54-1536x1153.jpg 1536w, https://scharnberg.de/wp-content/uploads/2024/04/54.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fühlt sich in Neugraben pudelwohl: Die Ärztin und <br>Diabetologin Eftichia Olowson-Saviolaki.</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihre politischen Themen umfassen <strong>Bildung, Integration und Gesundheit</strong>. Besonders setzt sie sich für die ambulante medizinische Versorgung ein, denn sie weiß aus erster Hand, wie wichtig ein gut funktionierendes Gesundheitssystem für die Bürgerinnen und Bürger ist. Doch es gibt noch Herausforderungen, denen sich Eftichia Olowson-Saviolaki stellen möchte. Sie kritisiert, dass die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen Arztsitze weit mehr fördert als in Hamburg. Hier sei es nötig, das Thema immer wieder in die entsprechenden Gremien und auch an die Vereinigung heranzutragen. Das &#8222;Lauterbach-Gesetz&#8220; zur Entbudgetierung sei ein Schritt in die richtige Richtung und sorgt für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen. Das wird den Fokus aller Mediziner wieder mehr auf den Patienten richten und nicht auf den Geldbeutel.</p>
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