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	<title>Hamburg Hauptbahnhof &#8211; scharnberg.de</title>
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	<description>Nachrichten, Veranstaltungen &#38; Geschichten aus der Region</description>
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		<title>Vier Wochen ohne Regionalzüge zum Hauptbahnhof: Hamburgs Süden droht Gedränge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 13:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Amsinckstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[Harburg – Für Pendler aus dem Hamburger Süden und Niedersachsen werden die Wege in die Innenstadt ab Montag, 26. Oktober, beschwerlicher. Bis einschließlich Sonntag, 22. November 2026, fallen sämtliche Metronom-Verbindungen zwischen Hamburg-Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof aus. Die S-Bahn fährt weiter, muss aber zusätzliche Fahrgäste aufnehmen. Gleichzeitig erschweren Straßenbaustellen das Ausweichen auf das Auto. Betroffen &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Harburg – Für Pendler aus dem Hamburger Süden und Niedersachsen werden die Wege in die Innenstadt ab Montag, 26. Oktober, beschwerlicher. Bis einschließlich Sonntag, 22. November 2026, fallen sämtliche Metronom-Verbindungen zwischen Hamburg-Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof aus. Die S-Bahn fährt weiter, muss aber zusätzliche Fahrgäste aufnehmen. Gleichzeitig erschweren Straßenbaustellen das Ausweichen auf das Auto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen sind die Metronom-Linien RE3 und RB31 aus Richtung Uelzen und Lüneburg sowie RE4 und RB41 aus Richtung Bremen und Rotenburg. Ihre Züge beginnen und enden während der Bauarbeiten in Harburg. Für die Weiterfahrt über die Elbe stehen die S-Bahn sowie ein eingeschränktes Fernverkehrsangebot zur Verfügung. Wichtig: Für die Fernzüge sind entsprechende Fernverkehrsfahrkarten erforderlich. Einen Ersatzverkehr mit Bussen richtet Metronom nicht ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im Berufsverkehr müssen sich Fahrgäste deshalb auf stärker ausgelastete S-Bahnen und zusätzliche Wartezeiten einstellen. Wer Arbeitsbeginn oder Termine verschieben kann, sollte Fahrten außerhalb der Spitzenzeiten prüfen. Auch Homeoffice kann während der vier Wochen helfen, sofern der Arbeitsplatz dies ermöglicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch auf den Straßen bleibt es eng</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf das Auto verspricht keine verlässliche Entlastung. Nach dem Wasserrohrbruch bleibt die Amsinckstraße eingeschränkt nutzbar. Nach der derzeitigen Verkehrsregelung stehen täglich von 6 bis 12 Uhr zwei Fahrstreifen stadteinwärts zur Verfügung. Anschließend wird die Verkehrsführung wieder auf drei Fahrstreifen stadtauswärts umgestellt; die Busspur Richtung Innenstadt bleibt geöffnet. Auch während der Umbauphasen können Behinderungen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Fahrgäste aus dem Raum Neugraben kann die Buslinie 250 eine Alternative sein. Sie verbindet den Fischbeker Heideweg über den Bahnhof Neugraben und Waltershof mit dem Bahnhof Altona. Ob die Verbindung zum jeweiligen Ziel passt, sollte vorab anhand des aktuellen Fahrplans geprüft werden. Auch diese Busse sind von der Verkehrslage auf den Straßen abhängig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Teile Wilhelmsburgs kommen außerdem Wege über den Alten Elbtunnel oder mit der Hafenfähre infrage. Die Buslinie 156 fährt nach Steinwerder zum Alten Elbtunnel, durch den Fußgänger und Radfahrer die Landungsbrücken erreichen können. Die Fährlinie 73 verbindet die Ernst-August-Schleuse mit den Landungsbrücken. Entscheidend sind dabei die jeweiligen Betriebszeiten und Anschlüsse. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Sperrungen erschweren Ausweichwege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Umweg über Nettelnburg mit anschließendem Umstieg in die S-Bahn ist zunächst ebenfalls eingeschränkt. Noch bis Sonntag, 1. November, Betriebsschluss, fahren zwischen Berliner Tor und Bergedorf keine S-Bahnen. Ersatzbusse übernehmen den Verkehr. Eine zusätzliche Verbindung besteht mit dem RE1 zwischen Bergedorf und Hamburg Hauptbahnhof: Er fährt montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich, ansonsten stündlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die U3 steht nicht überall als Ausweichmöglichkeit bereit. Zwischen St. Pauli und Rathaus ist sie bis Donnerstag, 29. Oktober, Betriebsschluss, unterbrochen. Vom 2. bis 27. November folgt die Sperrung zwischen Berliner Tor und Barmbek jeweils montags bis freitags. Diese beginnt montags mit Betriebsbeginn und endet jeweils in der Nacht zu Samstag gegen 1 Uhr. An den Wochenenden fährt die U3 dort regulär; unter der Woche stehen die S1 und Ersatzbusse als Alternativen zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die kommenden Wochen lohnt sich deshalb vor jeder Fahrt ein Blick in die aktuelle Verbindungsauskunft. Besonders bei wichtigen Terminen sollte zusätzliche Zeit eingeplant werden. Wer eine Elbquerung zeitlich verschieben oder Wege bündeln kann, dürfte sich manchen vollen Zug und längere Wartezeiten ersparen. </p>
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		<title>Protest am Hauptbahnhof: Aktivisten fordern endlich eine barrierefreie Bahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertengleichstellungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg Hauptbahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[ROBIN WOOD]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Hamburg – Zelte auf dem Bahnsteig, Banner zwischen den Gleisen und eine Nacht am Hauptbahnhof: Aktivisten der „Anti-ableistischen Aktion Nord“ und von ROBIN WOOD haben zwischen Gleis 13 und 14 für eine barrierefreie Bahn protestiert. Unter ihnen waren Rollstuhlfahrer, die nach Angaben der Organisatoren den Bahnsteig nach Abfahrt des letzten Zuges nicht mehr selbstständig verlassen &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hamburg – Zelte auf dem Bahnsteig, Banner zwischen den Gleisen und eine Nacht am Hauptbahnhof: Aktivisten der „Anti-ableistischen Aktion Nord“ und von ROBIN WOOD haben zwischen Gleis 13 und 14 für eine barrierefreie Bahn protestiert. Unter ihnen waren Rollstuhlfahrer, die nach Angaben der Organisatoren den Bahnsteig nach Abfahrt des letzten Zuges nicht mehr selbstständig verlassen konnten. Grund ist der derzeit gesperrte Aufzug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufzug zu den Gleisen 13 und 14 wird seit dem 8. Juni ausgetauscht und soll voraussichtlich bis zum 30. November 2026 außer Betrieb bleiben. Der Bahnsteig ist während dieser Zeit nach Angaben der Verkehrsunternehmen nicht barrierefrei erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bannern wie „Bahn für alle, die Stufen müssen weg“ forderten die Aktivisten in der Nacht einen verlässlichen Zugang zum öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die Deutsche Bahn müsse Aufzüge schneller reparieren, Ersatzteile vorhalten und bei Ausfällen alternative barrierefreie Wege anbieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem verlangen die Gruppen spontane Unterstützung auch ohne langfristige Anmeldung sowie Entschädigungen, wenn Reisende wegen fehlender Barrierefreiheit erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweg über Harburg sorgt für Kritik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Reisende, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind, wird unter anderem Hamburg-Harburg als Alternative genannt. Die Bahn bezeichnet den Bahnhof als entsprechend ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivisten widersprechen jedoch für bestimmte Wege im Bahnhof. Nach ihrer Darstellung seien Rampen dort teilweise zu steil, um sie für Rollstuhlfahrer als tatsächlich barrierefrei einzustufen. Wer beispielsweise aus Richtung Lüneburg zum Hamburger Hauptbahnhof möchte, müsse dadurch erhebliche Umwege und längere Reisezeiten einplanen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritik übt Cécile Lecomte, die sich bei ROBIN WOOD und der Anti-ableistischen Aktion engagiert, auch an den Bauarbeiten auf der Südseite des Hauptbahnhofs. Dort sei vom Steintordamm ein neuer Zugang zu den Bahnsteigen geschaffen worden – allerdings ausschließlich über Treppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen umweltfreundlich mobil sein, aber heute ist in Deutschland der öffentliche Nah- und Fernverkehr voller Barrieren“, erklärt Lecomte. Aus ihrer Sicht müsse Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention endlich konsequenter umsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konvention ist seit dem 26. März 2009 geltendes Recht in Deutschland und verpflichtet staatliche Stellen zur Umsetzung der darin festgelegten Rechte von Menschen mit Behinderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch geplantes Behindertengleichstellungsgesetz in der Kritik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Protestaktion richtet sich zugleich gegen die geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes. Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Nach der ersten Lesung im Mai fand Ende Juni eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf sieht für öffentlich zugängliche Bestandsbauten des Bundes lange Übergangsfristen beim Abbau bestehender Barrieren vor. In der Begründung wird 2035 als bevorzugtes Ziel genannt, spätestens bis 2045 sollen entsprechende Barrieren abgebaut sein, sofern dadurch keine unangemessene wirtschaftliche Belastung entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Aktivisten geht das nicht weit genug. Sie kritisieren, dass Menschen mit Behinderungen noch viele Jahre auf vollständig zugängliche öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel warten könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Inklusion ist kein Kostenfaktor, sondern ein Menschenrecht“, erklärt Joni von der Anti-ableistischen Aktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Menschen von fehlender Barrierefreiheit betroffen sein können, zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Ende 2025 lebten rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das entspricht 9,4 Prozent der Bevölkerung. Hinzu kommen Reisende, die etwa mit Kinderwagen, Gehhilfen oder Fahrrädern ebenfalls auf Aufzüge und stufenfreie Wege angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivisten fordern von der Deutschen Bahn unter anderem schnellere Reparaturen von Aufzügen, alternative barrierefreie Zugänge bei Ausfällen, mehr spontan verfügbares Personal und Entschädigungen bei erheblichen Umwegen.</p>
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