Gemeinsam für die Heide: NABU ruft zum Entkusseln in Fischbek auf
Fischbek – Die Fischbeker Heide braucht wieder helfende Hände: Am Sonntag, 18. Oktober, lädt die NABU-Gruppe Süd zu einem gemeinsamen Pflegeeinsatz ein. Beim sogenannten Entkusseln werden junge Kiefern und andere Gehölze entfernt, damit sie die Heideflächen nicht zunehmend überwuchern und das Heidekraut beschatten.
Auch in diesem Jahr hat der Heideblattkäfer in Teilen der Fischbeker Heide deutliche Spuren hinterlassen. Einige Flächen sehen entsprechend mitgenommen aus. Den immer wieder nachwachsenden Kiefern macht der Käfer allerdings nichts aus. Werden diese nicht regelmäßig entfernt, können sie sich ausbreiten und langfristig den offenen Charakter der Heidelandschaft verändern.
Pflegeeinsatz am Hang des Trockentals
In diesem Jahr soll ein Hang an der Westseite des Trockentals bearbeitet werden. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Ende der Straße Schnuckentrift. Der NABU weist ausdrücklich darauf hin, dass in einigen Flyern irrtümlich 10 Uhr als Beginn genannt wird. Richtig ist 11 Uhr.
Wer mithelfen möchte, sollte nach Möglichkeit eigene Arbeitshandschuhe mitbringen. Auch ein vorhandener Ausstecher kann beim Entfernen der jungen Gehölze hilfreich sein. Eine Verpflegung wird vor Ort nicht angeboten, Essen und Getränke sollten deshalb bei Bedarf selbst mitgebracht werden.
Die nächstgelegene Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs ist „Rostweg“. Sie wird von der HVV-Buslinie 40 bedient.
Anmeldung beim NABU erforderlich
Die NABU-Gruppe Süd freut sich über möglichst viele Helfer, die gemeinsam dazu beitragen möchten, die charakteristische Heidelandschaft zu erhalten. Eine vorherige Anmeldung ist über die Terminseite des NABU Hamburg möglich.
Das regelmäßige Entkusseln ist ein wichtiger Bestandteil der Heidepflege. Ohne solche Einsätze würden sich Kiefern und andere Gehölze auf den offenen Flächen zunehmend ausbreiten. Mit jeder entfernten Jungkiefer bleibt damit ein Stück jener Landschaft erhalten, die die Fischbeker Heide so besonders macht.
