Hamburg

Abschied nach 43 Jahren: Hamburgs Polizeivizepräsident Mirko Streiber geht

HAMBURG – Nach 43 Dienstjahren bei der Polizei Hamburg endet für Polizeivizepräsident Mirko Streiber eine außergewöhnlich lange Laufbahn. In einem feierlichen Akt wurden am Mittwoch, 30. September, seine Verdienste gewürdigt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Innensenator Andy Grote und Polizeipräsident Falk Schnabel teil. Zugleich erfolgte die symbolische Staffelstabübergabe an Streibers Nachfolger Timo Zill.

Vom mittleren Dienst bis an die Spitze der Hamburger Polizei

Mirko Streiber begann seine Laufbahn 1983 im mittleren Dienst. In den folgenden Jahrzehnten absolvierte er zwei Laufbahnaufstiege und übernahm zahlreiche Führungsaufgaben innerhalb der Polizei Hamburg. Bevor er 2022 zum Polizeivizepräsidenten ernannt wurde, leitete er unter anderem das Landeskriminalamt und war mehrere Jahre als Pressesprecher der Polizei tätig. Zum Monatsende tritt der 60-Jährige nun in den Ruhestand.

Polizeipräsident Falk Schnabel würdigte Streiber als langjährigen Wegbegleiter und Führungspersönlichkeit. Er dankte ihm für die gemeinsame Zeit in der Amtsleitung und hob zugleich die persönliche Verbundenheit hervor. Mit seinem Ausscheiden verliere die Polizei Hamburg einen Mitarbeiter, der die Behörde über Jahrzehnte hinweg geprägt habe.

Timo Zill übernimmt als Polizeivizepräsident

Die Nachfolge tritt Timo Zill an. Der 54-Jährige war bislang Leiter der Schutzpolizei und übernimmt nun das Amt des Polizeivizepräsidenten. Damit wird er zum ranghöchsten Polizeivollzugsbeamten Hamburgs. Gemeinsam mit Polizeipräsident Falk Schnabel trägt er künftig Verantwortung für die weitere Entwicklung der Polizei Hamburg und ihre mehr als 11.000 Mitarbeiter.

Schnabel erklärte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Zill, der zuletzt als Leiter der Schutzpolizei seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt habe. Mit dem Wechsel an der Spitze beginnt für die Hamburger Polizei damit zugleich ein neuer Abschnitt.

Redaktion

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