Kindergarten am Fischbeker Heideweg – CDU Fraktion verlangt Aufklärung von Verwaltung

Nunmehr berichtet der Träger jedoch gegenüber Eltern und Kommunalpolitik, dass kurzfristig seitens verschiedener Verwaltungsdienststellen erhebliche Bedenken vorgebracht werden, die die Realisierung des Projektes in Frage stellen oder zumindest zu erheblichen Verzögerungen führen könnten. Diese sollen sich u.a. auf Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes, fehlender Zuwegungen, unzureichender Klärung von Wasserversorgung und Abfallentsorgung, ungeklärte Eigentums- und Mietfragen und Kampfmittelräumung beziehen. Die CDU-Bezirksabgeordnete Brit-Meike Fischer-Pinz hat dazu einen Dringlichkeitsantrag für die Bezirksversammlungssitzung am 26.04.2017 gestellt. Dieser wird vorbehaltlich der entsprechenden Beschlussfassung am 27.04.2017 im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeitgestaltung beraten werden.

Die CDU-Bezirksabgeordnete hat kein Verständnis dafür, dass seitens der Verwaltung gegenüber einem Träger angeregt worden sei, Planungen für einen Waldkindergarten aufzunehmen, ohne dass die tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen zuvor abschließend geklärt waren. Aus Sicht der Abgeordneten besteht im Süderelberaum auch weiterhin ein dringender Bedarf an Kita-Plätzen. Dieses habe sich jüngst auch bei der Verzögerung des Kita-Neubaus im Wohngebiet Elbmosaik und dem Gerangel über eine dortige provisorische Einrichtung gezeigt. Ein Waldkindergarten am Rande des Naturschutzgebietes Fischbeker Heide in unmittelbarer Nähe zur Freiluftschule und dem Info-Haus Schafstall wäre eine sinnvolle Ergänzung der Angebote. Der Abgeordneten geht es auch darum, sicherzustellen, dass ein derartiges Angebot realisiert wird und mögliche Nachteile für den Träger, der im Vertrauen auf Zusagen der Verwaltung auch finanziell und rechtlich in Vorlage getreten ist, vermieden werden.

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